Psychologie

Psychologen zeigen, dass die lebensqualität oft steigt, sobald menschen aufhören, dem glück nachzujagen

By Margarete Steiff , on 30 Januar 2026 à 18:07 - 3 minutes to read
psychologen zeigen, dass die lebensqualität häufig steigt, wenn menschen aufhören, dem glück aktiv nachzujagen und stattdessen im moment leben.

Lebensqualität scheint oft keine Frage des Zielstrebens zu sein, sondern eher des Loslassens. Psychologen entdecken zunehmend, dass das ständige Jagen nach dem Glück ironischerweise zu Unzufriedenheit führen kann. Ein überraschender Befund, der viele zum Nachdenken bringt!

Wenn das Glück entgleitet: Warum ständiges Suchen frustriert

In einer Welt, die Erfolg oft mit permanentem Glück verwechselt, zeigt sich ein anderes Bild. Forschungen aus der Positiven Psychologie legen nahe, dass die Jagd nach immer mehr Glück die Menschen sogar bedrücken kann. Wer sich ständig mit anderen vergleicht, läuft Gefahr, nie wirklich zufrieden zu sein.

Das hat viel mit dem Konzept der erlernten Hilflosigkeit zu tun, wie es Martin Seligman einst erforscht hat. Wird das Glück als etwas außerhalb der eigenen Kontrolle wahrgenommen, verpufft der Antrieb und Kämpfe gegen das eigene Glück führen kaum zum Erfolg.

Der Wandel von „Glück suchen“ zu „Glück empfinden“

Psychologen empfehlen statt endlosem Suchen ein bewussteres Wahrnehmen positiver Momente. Begeisterung, Neugier und Dankbarkeit sind kraftvolle Stärken, die den Alltag bunter machen. Wer sie pflegt, erlebt oft eine tiefere Lebenszufriedenheit, ohne ständig hinter dem großen Glück hinterherzujagen.

PERMA-Modell: Die fünf Säulen für ein erfülltes Leben

Martin Seligmans PERMA-Modell fasst fünf wichtige Faktoren zusammen, die zu einem gelingenden Leben führen: Positive Emotionen, Engagement, Sinn, Leistungen und gute Beziehungen. Ihr Zusammenspiel ist entscheidend, damit sich Zufriedenheit nachhaltig einstellt.

Interessanterweise steigt die Lebensqualität oft, wenn Menschen aufhören, das Glück um jeden Preis zu erzwingen und sich mehr auf diese Bereiche konzentrieren. So erlebt man auch in schweren Zeiten ein stabiles Wohlbefinden.

Gute Beziehungen machen den Unterschied

In einer vernetzten Gesellschaft sind soziale Bindungen das Lebenselixier. Studien zeigen, dass Menschen mit starken, vielfältigen Beziehungen weniger unter Stress leiden und ihre Gesundheit besser erhalten. Gerade in Momenten der Unsicherheit fangen gute Freundschaften und Familie auf.

Glücksmomente ganz ohne Jagd: Wie Akzeptanz neue Türen öffnet

Gar nicht so selten liegt die größte Zufriedenheit in der Akzeptanz des Jetzt. Menschen, die lernen, das Glück im Augenblick zu erkennen, berichten von plötzlichen Steigerungen ihrer Lebensfreude. Dabei geht es nicht um übermäßigen Genuss, sondern um echtes, stilles Wohlbefinden.

Diese Haltung schützt auch vor dem „Glücks-Diktat“, das uns oft vorgaukelt, immer mehr tun zu müssen, um glücklich zu sein. Ein Countertrend, der sich in 2026 immer stärker durchsetzt!

Die Kraft der kleinen Dinge entdecken

Kleine Rituale wie das bewusste Innehalten für drei Dinge, für die man dankbar ist, wirken manchmal Wunder. Solche Übungen sind nicht nur angenehm sondern auch wissenschaftlich belegt wirksam. In Kombination führen sie dazu, dass Menschen aufhören, das perfekte Glück zu suchen – und dadurch oft glücklicher werden.

Lena Wagner ist die Seele des Blogs. Als echte Münchnerin mit einem Händchen für die feinen italienischen Aromen, teilt sie ihre Liebe zur perfekten Pizza und zur bayerischen Gastlichkeit. Lena weiß, wie man herzhafte Tradition und mediterrane Leichtigkeit harmonisch verbindet. Sie gibt hier die besten Tipps, neue Kreationen und alles über unsere Spezialitäten.

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